Integrationsvorlehre (INVOL)

Um die Bildungs- und Erwerbsintegration von Geflüchteten und Zugewanderten zu steigern und damit das inländische Arbeitskräftepotenzial besser auszuschöpfen, wurde im August 2018 das Bundesprogramm «Integrationsvorlehre» (INVOL) lanciert.

Die Zielgruppe sind anerkannte Flüchtlinge, vorläufig aufgenommene Personen, Personen mit Schutzstatus S sowie spät zugewanderte Jugendliche und jungen Erwachsene aus EU/EFTA- und aus Drittstaaten ohne Abschluss auf Sekundarstufe II.

Mit dem einjährigen Programm werden die Teilnehmenden gezielt und praxisorientiert auf eine Berufslehre vorbereitet. So können die INVOL-Lernenden ihre berufliche Perspektive verbessern und die Betriebe erhalten die Möglichkeit, motivierte künftige Fachkräfte kennenzulernen.

Die INVOL wurde vom Bund gemeinsam mit Branchen- und Berufsverbänden sowie den Kantonen entwickelt und wird seit Sommer 2024 als Bundesprogramm dauerhaft weitergeführt.

Mit der Verstetigung wurden zudem sogenannte vorgelagerte Massnahmen eingeführt, mit denen zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene mit Ausbildungsbedarf bereits kurz nach ihrer Einreise in die Schweiz auf den Einwohnerdiensten oder bei den Migrationsbehörden systematisch erfasst, informiert und für eine Berufsberatung angemeldet werden. Nach einer Beratung und möglichen späteren Abklärung können die geeigneten Personen an einer INVOL als Vorbereitung für eine Berufslehre teilnehmen.

Medienmitteilungen

Letzte Änderung 24.06.2026

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