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Verbrennungspartikel - Nanopartikel - Feinstaub
Verbrennungsprozesse in Motoren, Feuerungen und Verbrennungsanlagen erzeugen feinste, lungengängige Partikel. Emissions- und Immissionsmessungen sind deshalb zentral für den Schutz der Gesundheit. Die MAK-Liste (maximale Arbeitsplatzkonzentration) führt Dieselrauch als kanzerogene Substanz auf. In der Luftreinhalteverordnung ist ein Immissionsgrenzwert für Feinstaub (PM 10) festgelegt. Ausserdem werden die Abgasvorschriften für Motorfahrzeuge laufend den neuesten Erkenntnissen angepasst.

Der im METAS entwickelte Generator für Verbrennungsaerosole (CAST) erzeugt Verbrennungspartikel unter Laborbedingungen. Da die Partikel in einer Flamme erzeugt werden, sind sie morphologisch identisch zu denjenigen aus Motoren. Ihre Grösse wird durch den äquivalenten Beweglichkeitsdurchmesser ausgedrückt. Dies entspricht dem Durchmesser kugelförmiger Partikel mit der gleichen Beweglichkeit. Den Durchmesser kalibriert METAS mit Hilfe von zertifizierten Polystyrenpartikeln (Synthetische Partikel).
Beweglichkeitsanalysatoren messen die Grössenverteilung und Kondensationskernzähler die Anzahlkonzentration von Partikeln. Periodische Kalibrierung der Partikelmessgeräte ermöglicht vertrauenswürdige Werte.
Dienstleistungen
METAS kalibriert Generatoren für Verbrennungs- und andere Aerosole sowie Beweglichkeitsanalysatoren und Kondensationskernzähler im Bereich zwischen 40 nm und rund 300 nm und Anzahlkonzentrationen bis 107 Partikel/mL.
METAS führt periodisch Kalibrier-Workshops für Partikelmessgeräte durch. Datum des 11. METAS Kalibrier-Workshops: KW 35 am 29. bis 31. August 2012
