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Die Candela

Die Candela (cd) ist die Lichtstärke in einer bestimmten Richtung einer Strahlungsquelle, die monochromatische Strahlung der Frequenz 540·1012 Hertz aussendet und deren Strahlstärke in dieser Richtung 1/683 Watt pro Steradiant beträgt.

An sich werden zur Messung des Lichts keine besonderen Einheiten benötigt, da Licht ja nichts anderes als elektromagnetische Strahlung ist und in den bereits bekannten Einheiten gemessen werden kann. Wegen der zentralen Bedeutung des menschlichen Sehsinns ist man jedoch übereingekommen, für die subjektive Wirkung der elektromagnetischen Strahlung auf das menschliche Sehorgan eigene Einheiten und aus historischen Gründen auch eine eigene Basiseinheit zu definieren. Mit den photometrischen Einheiten wird Licht somit nicht nur nach seiner physikalischen Natur gemessen, sondern auch nach dem Empfinden des menschlichen Sehorgans.

Die Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges ist abhängig von der Wellenlänge bzw. der Farbe des Lichts und weist zudem individuell leichte Unterschiede auf. Falls man, wie heute in der Photometrie üblich, Licht mit physikalischen Geräten messen will, bedarf es eines Masses für die subjektiv empfundene Helligkeit der einzelnen Farbanteile des sichtbaren Lichts. Dieses Mass liefert der so genannte spektrale Hellempfindlichkeitsgrad V(λ), dessen Werte für Wellenlängen von 360 nm bis 830 nm aus Messungen an vielen Versuchspersonen international festgelegt worden sind.

Bei METAS wird die Candela mittels einer Gruppe von kalibrierten Beleuchtungsstärkemessern dargestellt. Diese Empfänger bestehen aus Siliziumdetektoren mit nahezu 100 % Quantenausbeute, einer Präzisionsblende und einem temperaturstabilisierten Farbfilter für die Anpassung an V(λ) .