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Zeitskalen

In der Zeit- und Frequenzmetrologie gibt es neben dem Skalenmass auch eine fortlaufende Skala. Diese entsteht, wenn ab einem gewählten Zeitpunkt Skalenmasse aneinandergereiht und gezählt werden. International abgestimmt sind die koordinierte Weltzeit UTC und die internationale Atomzeitskala TAI. Beide werden am Bureau International des Poids et Mesures (BIPM) mit den Daten von rund 250 Uhren, die in ca. 50 Instituten über die ganze Welt verteilt sind, berechnet.

Uhrenensemble

METAS trägt mit mehreren kommerziellen Cäsiumuhren und einem Wasserstoffmaser zur Berechnung von UTC bei. Dieses Ensemble von Uhren wird in einem Labor aufbewahrt, das gut von äusseren Einflüssen wie Vibrationen, Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen abgeschirmt ist.

Die Uhren werden ständig untereinander verglichen. Aus diesen Daten werden anschliessend die lokalen Zeitskalen UTC(CH) und TA(CH) ermittelt. UTC(CH) und TA(CH) bilden die Basis für Kalibrierarbeiten auf dem Gebiet Zeit und Frequenz.

 

 

Offizielle Zeit in der Schweiz

Die offizielle Zeit in der Schweiz ist durch das Zeitgesetz und die Sommerzeitverordnung geregelt. Ausserhalb der Sommerzeit gilt in der Schweiz die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die der koordinierten Weltzeit (UTC) eine Stunde vorauseilt: MEZ = UTC + 1 h.

Wie in allen umliegenden Ländern schaltet die Schweiz zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im Oktober auf Sommerzeit. Die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) eilt der koordinierten Weltzeit UTC zwei Stunden voraus: MESZ = UTC + 2 h.

 

Eine detaillierte Liste der Daten, an denen die Zeit umgestellt wurde, kann unter diesem Link abgerufen werden.