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Zeit- und Frequenzvergleiche
Damit es möglich ist, die koordinierte Weltzeit (UTC) zu berechnen, sind Zeit- und Frequenzvergleiche zwischen geografisch weit entfernten Uhren nötig. Diese Vergleiche stellen einen wesentlichen Teil der Zeit- und Frequenzmetrologie dar. Weltweit kommen verschiedene Methoden hierfür zum Einsatz. Grundsätzliche unterscheidet man zwischen Einweg- und Zweiweg-Methoden.
Einweg-Methoden
Bei Einweg-Methoden empfangen die beteiligten Stationen ein gemeinsames Signal und zeichnen den Stand der zu vergleichenden Uhr beim Eintreffen des Signales auf. Werden anschliessend die Daten ausgetauscht, kann auf den Uhrenunterschied zum Zeitpunkt der Messung geschlossen werden. Da die involvierten Stationen lediglich Signale empfangen müssen, sind Einweg-Methoden meist mit wenig Aufwand umzusetzen. Allerdings sind sie in der Genauigkeit beschränkt, da die Laufzeit des gemeinsamen Signals zu den verschiedenen Stationen unterschiedlich sein kann. Weit verbreitet ist die Nutzung von GPS als gemeinsames Signal.
Zweiweg-Methoden
Bei Zweiweg-Methoden werden die Laufzeiten zwischen den Partnerstationen gemessen und können somit korrigiert werden. Alle involvierten Stationen müssen über Empfangs- und Sendemöglichkeiten verfügen. Zweiweg-Methoden sind vom Aufbau her aufwändiger als Einweg-Methoden, erlauben aber die Uhren mit grösserer Genauigkeit zu vergleichen. Routinemässig angewendet wird die Zweiweg-Methode über kommerzielle Telekommunikations-Satelliten.
Vergleichsmethoden am METASFür den Vergleich seiner Uhren mit denen anderer Zeitinstitute und somit für das Einbinden der METAS-Uhren in die koordinierte Weltzeit UTC ist METAS mit verschiedenen Zeit- und Frequenzvergleichs-Methoden ausgerüstet. |
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