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Ende der Sommerzeit

Eine Stunde mehr Sonntag!

Bern-Wabern, 23. Oktober 2003. Mit ihren Wettervorhersagen haben die Meteorologen diesen Sommer einem grossen Teil der Schweizer Bevölkerung viel Freude bereitet. Nun ist die Reihe an den Metrologen, ein Geschenk zu verteilen: Eine Stunde mehr Sonntag! In der Schweiz und in den meisten westeuropäischen Staaten geht nächsten Sonntag die Sommerzeit zu Ende: Um 3.00 Uhr wird die Zeit auf 2.00 Uhr zurück gestellt.

Weil die Sommerzeit zu Ende geht, dauert der kommende Sonntag 25 Stunden. Die Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Zeit um eine Stunde von 2:00 Uhr MEZ auf 3:00 Uhr MESZ vorgestellt. Sie endet am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr MESZ, wo die Zeit wieder auf 2.00 Uhr MEZ zurück gestellt wird. Nächstes Jahr wird die Sommerzeit von 28. März bis 31. Oktober dauern.

Meteorologie und Metrologie - zwei Paar Schuhe

Die Meteorologie, wörtlich die Lehre von den Himmelserscheinungen - aus dem Griechischen meteoros, in der Luft schwebend -, befasst sich mit den chemischen und physikalischen Vorgängen und Gesetzmässigkeiten in der Lufthülle der Erde. Hauptziel ihrer Tätigkeit ist das Erstellen von Wettervorhersagen.

Die Metrologie, die vom griechischen Ausdruck metron (Mass) stammt, ist die Wissenschaft und Technik des Messens. Sie handelt von Messgrössen und Masseinheiten und stellt der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die theoretischen und praktischen Grundlagen für das Messen zur Verfügung.

Standardisierter Datenvergleich

Um die Vergleichbarkeit der Wetterdaten zu gewährleisten, haben die Meteorologen die Messzeitpunkte und den Austausch der Daten international standardisiert, und zwar unabhängig von der Sommerzeit. Gleich handhaben es die Metrologen: Die Daten ihrer Atomuhren werden auf eine einheitliche Zeit umgerechnet und ans Bureau International des Poids et Mesures in Paris weitergeleitet, das daraus die koordinierte Weltzeit errechnet. Das Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung trägt mit seinen Cäsium-Atomuhren wesentlich zur Realisierung der Weltzeit bei.

Das Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (METAS) verbreitet über den Langwellensender HBG in Prangins (VD) die offizielle Schweizer Zeit (www.official-time.ch). Dank zwei unabhängigen Übertragungssystemen arbeitet der Sender sehr zuverlässig. Er hat eine Reichweite von mehr als 1'000 Kilometern. (Bild: METAS)

 

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