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Bundesamt für Metrologie METAS
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EAM: Erfolgreicher Start als FLAG-Amt

Der Schweiz den Anschluss sicherstellen

Vertrauen und Anerkennung sind Schlüsselbegriffe in Metrologie und Akkreditierung. Diese können nur auf der Basis internationaler Vereinbarungen und einer engen weltweiten Zusammenarbeit erworben und ausgebaut werden. Das Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (METAS) arbeitet an vorderster Front mit, um der Schweiz den metrologischen und konformitätsbewertenden Anschluss sicherzustellen.

Transparente und bis auf die Grundlagen rückverfolgbare Messungen und Konformitätsbewertungen sind im heutigen globalisierten wirtschaftlichen Umfeld unabdingbar. METAS trägt eine zentrale Verantwortung dafür, dass die Schweiz über eine kompetente, international anerkannte Infrastruktur für Messen, Prüfen und Zertifizieren verfügt.

Seit dem 1. Januar 1999 wird METAS als FLAG-Pilotamt geführt (Führung mit Leistungsauftrag und Globalbudget). Dies erweitert seinen betriebswirtschaftlichen Handlungsspielraum derart, dass es den wachsenden Anforderungen wesentlich besser gerecht werden kann, die aufgrund des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Globalisierung an ein nationales Metrologie- und Akkreditierungsinstitut gestellt werden. Der kürzlich veröffentlichte erste Geschäftsbericht des EAM beleuchtet die wesentlichen Aspekte der Tätigkeit im vergangenen Jahr. Er kann hier heruntergeladen oder kostenlos beim Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung, Lindenweg 50, 3003 Bern bezogen werden.

FLAG erfolgreich eingeführt

Das Fazit nach einem Jahr FLAG fällt sehr positiv aus. METAS verfügt heute über eine betriebswirtschaftliche Gesamtschau seiner einzelnen Aktivitäten. Dank der Matrix-Organisationsstruktur mit klar definierten Schnittstellen können Verantwortlichkeiten stufengerechter erteilt, Mittel- und Entscheidkompetenzen besser in Übereinstimmung gebracht und die politische Führung auf Stufe Departementsleitung besser wahrgenommen werden.

In den hochenergetischen Elektronen- und Photonenstrahlungsfeldern werden im Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung die Referenzmessmittel von Strahlentherapieabteilungen der Schweizer Spitäler geeicht. (Bild: EAM)

Um als Industrie- und Technologiestandort bestehen zu können, benötigt die Schweiz auch neue Messmöglichkeiten. Der Neubau des Eidg. Amtes für Messwesen in Wabern schafft den dringend benötigten Raum und bietet eine Laborinfrastruktur, die den hohen Anforderungen gerecht wird. Bei diesem Bauvorhaben werden auch im Energiebereich modernste Technologien eingesetzt. (Bild: EAM)

Kontakt

Rudolf Wullschleger
Eidgenössisches Amt für Messwesen
Lindenweg 50, 3003 Bern
Tel. 031 323 34 89
E-Mail

3003 Bern-Wabern, 26. Juli 2000

 

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